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Der mal etwas andere Wochenrückblick KW 40/2019

Klimaschutzhysterie: Verbots- und Abgabenwahnsinn

Über den Wolken...

Eine Boeing 777 von Air China direkt nach dem Start vom Flughafen München.
Eine Boeing 777 von Air China direkt nach dem Start vom Flughafen München.

Sonntag, 6. Oktober 2019: Kein Tag vergeht im Zeichen des Klimawandels, oder schon eher gesagt der Klimahysterie. Kein Tag vergeht ohne neuen Schnappsideen von grünen, roten und blauen Politikern. Kein Tag vergeht ohne Klimaterrorismus irgendwo in Europa. 

Kommentar von Andreas Haas, (Photo-) Journalist

 Die Flüge sollen limitiert werden, 2 bis 3 Flüge pro Jahr und Kopf sollen Schweizer Bürgerinnen und Bürger zukünftig sich noch leisten dürfen. Diese radikale Massnahme hat SP-Nationalrat Robert Nordmann gegenüber verschiedenen Schweizer Tageszeitungen vorgeschlagen. Der SVP-Klimapolitiker Christian Imark findet gegenüber der Schweizer Tageszeitung «Blick» klare Worte: «So eine Idee kann nur von einem Sozialisten kommen» und weiter «wir bewegen uns damit immer weiter weg vom freien Markt und Richtung Kommunisums.» Da hat der Politiker aus der grössten Bundeshausfraktion nicht ganz unrecht. Selbst die gestandenen DDR-Staatsoberhäupter Mielke und Honecker hätten es nicht besser machen können als Berufsparlamentarier Roger Nordmann, welcher es in der Armee nicht weiter als bis zum Soldaten gebracht hat. Doch was hat die SP eigentlich seit der Wahl von Bundesrat Alain Berset erreicht? 

Krankenkassenprämien und Sozialausgaben explodieren

Seit der Wahl von SP-Bundesrat Alain Berset sind die Krankenkassenprämien um satte 25 Prozent in die höhe geschossen.
Seit der Wahl von SP-Bundesrat Alain Berset sind die Krankenkassenprämien um satte 25 Prozent in die höhe geschossen.

Zwar hat Bundesrat Alain Berset bei seiner Wahl im Dezember 2011 dem Schweizer Stimmvolk versprochen, dass die Krankenkassenprämien zukünftig nicht steigen werden. Doch der SP-Bundesrat hat sein Wort in den vergangenen acht Jahren nicht gehalten. Die Krankenkassenprämien seit der Wahl von Alain Berset in den Bundesrat sind kontinuierlich gestiegen – wie so vieles. Immerhin: Im Vergleich zu 1999 haben wir innerhalb von 19 Jahren «nur» 121,8% mehr Krankenkassenprämien bezahlt – Freude herrscht. Seit Bersets Amtsantritt am 1. Januar 2012 ist, wollen wir es nicht so schwarzmalen, die Krankenkassenprämien lediglich um 25% angestiegen. Einzig 2008 gingen die Prämien unter dem damaligen FDP-Bundesrat Pascal Couchepin um über 1 Prozent in der Grundversicherung zurück.

 

2015 die Flüchtlingskrise: Seither steigen nicht nur die Flüchtlingszahlen, sondern auch die Sozialausgaben – Steuererhöhungen drohen. Die Genossinnen und Genossen haben, wieder einmal, das Schweizer Stimmvolk hinters Licht geführt. 2015 hiess es, dass man die Fachkräfte aus Nordafrika brauchen werde, da wir einen akuten Fachkräftemangel hätten – heute wissen wir, dem ist nicht so: Die Wirtschaftsflüchtlinge sind weder an Leib und Leben bedroht, noch sind es wirklich die Fachkräfte, die wir benötigen. Einzig sind es importierte Sozial- und Kriminalfälle – aber darüber sprechen will man bei der roten Fraktion nicht. Selbst aus Eritrea haben wir Regime treue, einsatzfähige Soldaten «rekrutiert» - oh Entschuldigung wir haben die Schutzsuchenden aus humanitären Gründen bei uns aufgenommen.

 

Seit 2018 werden die grünen Parteien, sowie die SP und Juso radikaler. Die Schlägertruppe Antifa, schreckt selbst vor körperlichen Angriffen in der Sozialisten-Hochburg Zürich nicht zurück. Notabene waren Rechtsextreme - Bilder davon gibt es nicht - braucht es in der heutigen Zeit auch nicht. Auch bei der Exekutive, der Stadtpolizei Zürich, wird diese Art und Weise von stillschweigend toleriert. Selbst Demonstrationen brauchen keine Bewilligung mehr, die Staatsgewalt begleitet diese praktisch live auf Twitter, besser als jedes Medium.

 

Item. Bleiben wir beim Thema. 2019: Will die SP nun, zusammen mit der grünen Fraktion, dass das Benzin für Autofahrer bis 2025 um 12 Rappen steigt. Das Heizöl für die warme Wohnung im Winter soll um 120-210 Franken steigen. Damit nicht genug: Wer künftig fliegt, soll bis zu 500 Franken mehr zahlen. Naja auf solche Schnapsideen kann nur ein SP-Nationalrat wie Roger Nordmann und Genossen kommen, welche keine geregelt Arbeit nachgehen und als Berufsparlamentarier den Zahltag vom Steuerzahler erhält. Notabene tut sein Frau Florence Germond als Finanz- und Verkehrsdirektorin von Lausanne gleiche – auch eine Genossin. Wenigsten hat sie einen einigermassen geregelten Tagesablauf. 

Was nützen eigentlich die finanzielle Strafabgaben?

Grundsätzlich nichts. Wer sich die Abgaben sparen möchte, wählt einen der Ausweichsflughäfen (München, Frankfurt, Paris, Mailland) aus – am Ende verliert der Wirtschaftsstandort Schweiz. Die grünen und linken Parteien setzen nicht nur den Wohlstand des Landes, bei einer bevorstehenden Rezession, aufs Spiel. Nein sie rennen nahezu hysterisch und kopflos in der Gegend herum. Die Flugzeugbranche ist in einem extremen internationalen Wettbewerb, dadurch werden Arbeitsplätze gefährdet – genau das, was die Sozialisten eigentlich schützen wollten.

 

Auch mehr Abgaben auf Benzin und Heizöl bringen rein nichts, denn dadurch wird der Mittelstand der Schweiz noch mehr in Bedrängnis gebracht, die Armut steigt dadurch an. Der öffentliche Verkehr hat ohnehin schon die Kapazitätsgrenze erreicht: Steigen noch mehr Menschen auf den ÖV um droht längerfristig ein Kolaps.

Öko-Parteien finden auf Fragen keine Antwort

In Deutschland wurden in den vergangenen Wochen für 20 Windräder deren 120'000 Bäume gefällt – ein Irsinn sondergleichen. Derweilen wird das Atomkraftwerk Mühleberg im Dezember dieses Jahrs vom Netz genommen. Atomkraftwerke sind nachweislich CO2-Neutral. Die neuste Generation von Atomkraftwerken, sicherer als der Flugverkehr und mit den neusten Methoden könnte der anfallende Atommüll recycelt werden, so dass er nicht mehr hunderttausende Jahre zwischengelagert werden müsste. Leider jedoch verhindern Politiker in der Schweiz das Atommüll-Recycling, entspricht es doch nicht der politischen Couleur. Dennoch versorgt ein einziges Atomkraftwerk hundertausende Haushalt und Firmen mehr und zuverlässiger mit Strom, als 20 Winderräder. In einer Anfrage in den sozialen Medien fanden die grünen Parteien darauf jedoch keine Antwort – sie blieben stumm. 

Vorschlag: Flugverbot für Auserwählte

Der Klimaschutz ist wichtig, da sind wir uns einig. Radikaler Klimaschutz nicht. Wer arbeiten geht, soll sich was leisten dürfen. Unsere Freiheit ist das oberste Gebot. Entsprechend mein Vorschlag, für folgende Gruppen sollten mindestens 10-jährige Flugverbote ausgesprochen werden: Linke (Öko)-Terroristen, rot/grüne National- und Ständerräte, rot/grüne Bundesräte, Flüchtlinge für Heimatreisen, Personen ohne Schweizer Staatsbürgerschaft für Ferien in ihren Herkunftsländern. So bin ich der Meinung, dass bei einem Ausländeranteil von rund 25 Prozent in der Schweiz, genügend Klimaschutz betrieben wird.

 

Entsprechend abschliessend bleibt gesagt, dass die rot/grüne Fraktion und dessen Verbände zwar die Flugindustrie unter Beschuss nehmen. Jedoch arbeiten die Dieselmotoren auf dem Mittelmeer weiter, die Asylindustrie funktioniert immer noch genau gleich masslos. Vor den Toren Europas warten rund 3,5 Millionen Flüchtlinge auf Einlass in die europäische Wunderwelt. Das aber stört die Genossinnen und Genossen nicht, obschon Migration nachweislich den CO2-Ausstoss massiv erhöht. So darf man am Ende hoffen, dass es nur grüne und rote Knallfrösche waren und die Gesellschaft die antidemo-kratischen Machenschaften dieser Parteien erkennt und entsprechend demokratisch abstraft.  Den am Ende brauchen wir gar keine radikalen Lösungen. Zwang ist nie ein gutes Mittel, Verbote schon gar nicht. Was wir brauchen, sind realistische, umsetzbare, nachhaltige Lösungen - vernünftige Politiker, den es gibt auch noch andere wichtigere Themen als den Klimawandel.


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